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Seit mehr als einem Jahrzehnt betreuen wir unsere Mandanten persönlich und umfassend zu finanziellen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Themen, persönlich im Herzen von München direkt am Siegestor, längst aber auch elektronisch via E-Mail in ganz Deutschland.

Wir haben uns nun schon seit einigen Jahren auf das Thema der Absetzbarkeit von Ausbildungskosten spezialisiert und beraten hierzu Studierende, deren Eltern und Berufseinsteiger.

Gerne informieren wir Sie über die besten Möglichkeiten zur Durchsetzung Ihrer Studienkosten als Werbungskosten gegenüber dem Finanzamt.

Profitieren auch Sie von der über 30-jährigen Berufserfahrung des Kanzleiinhabers in dem umfassenden Leistungsangebot unserer Kanzlei und lassen Sie sich von unserer immer aktuellen und individuellen Beratung überzeugen.

Gerne bieten wir Ihnen eine ca. halbstündige, kostenlose telefonische Beratung an.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Zur Entwicklung i.S. der Absetzbarkeit von Studienkosten (Stand Januar 2020)

Anders als der Bundesfinanzhof und der Verfassungsrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer hat das BVerfG entschieden, dass Erststudienkosten, wie typischerweise Kosten für ein direkt nach dem Abitur angefangenes Bachelorstudium, weiterhin nur als Sonderausgaben abgesetzt werden können. Im Gegensatz dazu bleiben die weiteren Studienkosten, wie typischerweise Masterstudienkosten, als Werbungskosten absetzbar.

Wer ist von dem Beschluss des BVerfG betroffen?

Nur Studenten, die sich in einem Erststudium befinden, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt und das nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet, typischerweise also das Bachelorstudium direkt nach dem Abitur. Diese „echten Erstis“ können Ihre Erststudienkosten nur als Sonderausgaben im Rahmen des Höchstbetrages von seit 2014 € 6.000.- p.a. geltend machen. Eine steuerliche Entlastung ergibt sich für diese Gruppe nur bei steuerpflichtigen Einkünften über dem Grundfreibetrag.

Nicht betroffen vom Beschluss des BVerfG und damit weiterhin in voller Höhe abzugsfähig sind die Studienkosten für alle anderen Studierenden, also bei

  • abgeschlossener Berufsausbildung vor dem Studium
  • berufsbegleitendem Studium
  • Zweitstudium, zu dem auch das Masterstudium zählt
  • MBA-Studienkosten
  • Promotionsstudium

Für diese Studierenden bleibt es bei der Geltendmachung dieser Studienkosten als Werbungskosten. Diese führen bei fehlenden zu verrechnenden Einkünften zu einem jährlichen Verlustvortrag, der sich über die Studienjahre kumulieren und dann mit den ersten Einkünften aus Berufseinkommen nach dem Studium verrechnen lässt.

Für alle Zweit- und Weiterstudierenden gilt daher wie bisher:
Das Weitersammeln der Belege lohnt nahezu immer!

Für alle genauer Interessierten haben wir detaillierte Erläuterungen unter „Studenten Spezial“ vorbereitet. Sollten Sie dazu Fragen haben oder unsicher sein, ob sich für Sie der Aufwand lohnt, scheuen Sie sich nicht, uns direkt zu kontaktieren.

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WP/StB Raymond Kudraß

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